Vor einigen Monaten habe ich einen Post zu Thema Freunde geschrieben und ich vertrete diese Meinung noch heute. Dieser Post ist bei weiterem, der meist angesehene auf meinem Blog und somit fühle ich mich verpflichtet einen Folgeartikel dazu zuschreiben. Ich weis nicht ob er so “gut” werden wird, wie der Erste, aber ich gebe mein Bestes.
Im beschriebenen Artikel ging es darum, dass man Freundschaften auch mal aufgeben sollte, wenn es einfach keinen Sinn mehr macht. Ich will damit nicht sagen, dass man sich “entfreunden” sollte, aber sich diesbezüglich an neue Lebensverhältnisse und Umstände, wie Umzug o.Ä. anpassen. Heute soll es darum gehen, wie man Freundschaften in Zeiten von sozialen Netzwerken und dem allways on Gedanken der Generation IPhone pflegt.
Ich nutzte seit ca. 2 Jahre Twitter und haben momentan eine ausgeglichene Bilanz von 66 Follower’n zu 66 Leuten welchen ich Folge. Auch habe ich einen Account, wie man in der rechten Spalte lesen kann, bei allen großen Sozialen Netzwerken. Ich denke es geht vielen so, die zumindest einen Account bei StudiVZ haben oder auch bei Facebook, dass sie dort sind weil die meisten ihrer Schulfreunde, oder auch Studienkollegen dort sind und das auch eine Basis für eine Onlinekommunikation für viele ist. In meinem Freundeskreis, der sich so während der Schulzeit entwickelt hat ist das natürlich genau so. Als die Ersten nach der Schule zum Studium kamen musste man natürlich ins StudiVz eintreten, weil MySpace zu verspielt und Facebook in Deutschland(leider noch immer) keine große Bedeutung hatte. Dann wurde recht schnell eine Gruppe gegründet, wo jegliche Absprachen getroffen werden konnten und auch wurden. Es ging von der Planung eines Bar- oder Tanzabends, bis hin zur Planung eines Sommer- oder/und Winterurlaubs. Die Gruppe ist mittlerweile schon auf ca. 20 Personen angewachsen und ist der hauptsächliche Kommunikationweg zwischen den schon im ersten Artikel angesprochenen Treffen. Aber genau das ist das Problem, dass dort viel zu viel geplant wird und zu wenig miteinander interagiert wird. Die Interaktion mit den über ganz Deutschland verstreuten Schulfreunden ist reine Bürokratie anstatt Spass und bis einmal Einheit über eine Abendbeschäfftigung gefunden wurde haben mindest. 10 der 20 Leute ihre Meinung abgegeben und der Termin oder der Anlass wurde schon mindestens 3 mal verschoben. Also ist für uns das soziale Netzwerk nicht wirklich sozial sondern recht bürokratisch. Da keiner meiner Freunde aus dieser besagten StudiVz-Gruppe, außer einer, bei Twitter ist kann ich da gut die Unterschiede in meiner Interaktion mit ihnen darstellen.
Ich habe momentan das Gefühl, dass ich meine Freunde aus dem Real-Life, die auch bei Twitter sind besser kenne. Die Problem, dass man sich obwohl man befreundet ist, nicht kennt oder nicht über Probleme und so redet, besteht bei Personen die bei Twitter sind (oder auch die, die regelmäßig den Plauderkasten befüllen) ehr nicht. Dort bekommt man ehr mit wenn es jmd. gut oder schlecht geht und kann somit sofort darauf reagieren und dem jenigen Trost spenden oder sich auch mit ihm freuen. Auch das verabreden zu einem Treffen ist viel spontaner. Mann kann über Twitter bei nur 140 Zeichen je Nachricht einfach nicht groß Diskutieren. Entweder kommt man oder sagt ab. Denn frei nach dem Motto :”Twitter is not a Chat”.
Das Fazit aus diesem Artikel soll nicht sein, dass ich Leute, welche nicht bei Twitter sind nicht mehr haben will, aber in manchen Fällen macht es die soziale Interaktion schon einfacher und man ist demjenigen auch nähr auch wenn er weit entfernt ist, ganz einfach weil man weis, ob es ihm gut oder schlecht geht. Ein weiteres Fazit ist, was ich auch erst seit kurzem realisiert habe, dass soziale Netzwerke aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken sind und sie ein integraler Bestandteil meines sozialen Lebens sind und dass Leute nicht so viel Angst davor haben sollte. Dennoch sollte man mit seinen Daten immer sorgfältig und aufmerksam umgehen und wenn man es nicht kann, dann doch besser lassen

hm.. also dass der 1. post so oft gesehen wurde mag daran liegen, dass sich einige leute des abspielfehlerposts einige male den post durchgelesen haben.. und das mit mäßigem zuspruch, bzw einiger enttäuschung… zumindest waren wir damals schon n bissl geschockt aus welcher sicht du wohl unser aller freundschaft siehst.. und dieser post hier ist aus meiner sicht eher lachhaft – da die vorgeworfene planung, bzw unspontanität eher ein liebgewonnener zeitvertreib ist um das wochenende – das vor allem für alle auswärtigen doch recht schnell vorbeigeht bestmöglich zu gestalten und ideen zu sammeln.. btw – urlaub, festivals und feiern müssen ja auch im vorfeld recht genau geplant werden…
(zur spontanität – am donnerstag hat marco den vorschlag gemacht, am freitag baden zu fahren.. daraus wurde dann am freitag – mit planungsbeginn 17uhr – ein abend in der strandbar, dem coco, einigen snack-zwischenstopps und der feuerwache.. spontan genug)
hinzu kommt, dass du ja leider sehr wenig eigene aktivitäts-vorschläge machst..
regards