Leaving in high speed

and going to Seoul

03. August 2013

Nach dem Versuch etwas multimedialer zu sein mit meinem letzten Beitrag kommt jetzt wieder ein geschriebener Urlaubsbericht. Die Zuverlässigkeit lässt noch zu wünschen übrig, also muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. Da ich mich hier recht einfach technisch austoben kann, wird bestimmt noch einiges kommen.
Um die Urlaubsberichterstattung etwas voranzutreiben, kommt hier ein kurzer Eintrag unseres Transittages von Shanghai nach Seoul.
Der Tag begann nicht übermäßig früh, aber für Urlaubsverhältnisse schon nicht sehr langschläferfreundlich. Als wir 2 Tage zuvor in Shanghai landeten war es ja schon recht spät abends also konnte wir nicht mehr den Transrapid in die Stadt nehmen. Auf dem Rückweg sah es anders aus und somit haben wir uns auf den Weg zur Transrapidhaltestelle auf der östlichen Bund-Seite in Pudong gemacht. Dort sind wir wieder mit der U-bahn gefahren. Diese Fahrt hat gut 20 Minuten gedauert. Nach ungefähr weiteren 7 Minuten waren wir am 30 km entfernten Flughafen. Dank der deutschen Ingenieurskunst namens Transrapid oder wie es in Shanghai genannt wird Maglev (kurz für Magnetic levitation) wurden wir auf eine Maximalgeschwindigkeit von 431 km/h beschleunigt.

Diese hohe Geschwindigkeit hielt aber nur wenige Sekunden bis maximal einer Minute an bevor der Zug langsam ausrollte und am Flughafen ankam. Da hatten wir nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht und haben uns auf dem Flughafen erstmal ein kleines Essen gegönnt. Leider haben wir uns etwas verkalkuliert bzw. David hat die Bordkarten nicht richtig gelesen und somit sind wir mit dem Last-Call am Gate angekommen und wurden glücklicherweise noch mitgenommen.
Nach gut 2 Stunden Flug wiederum mit China Eastern waren wir in Seoul und auf dem besten Airport der Welt Incheon. Was sich in diesem Jahr offensichtlich geändert hat und nun ist es Singapore Changi Airport.

Dort angekommen war unser erster Gang natürlich zum Zugterminal welches uns in die Stadt und somit zum Hotel bringen sollte. Wir wurde kurzerhand überrascht, dass es dort auch einen MagLev-Zug gibt. Dieser war aber leider noch nicht fertiggestellt und wie wir bei unserer Abreise feststellten führte er auch nicht in die Stadt. Also haben wir uns für den Expresszug in die Stadt entschieden und für 8000 (Won) rund S$8.5 war das glaube ich eine gute Einscheidung. Im Herzen der Stadt angekommen haben wir für die letzten Meter vom Hauptbahnhof (Seoul Station) ein Taxi genommen, welches uns in gut 5 Minuten direkt bis zu unserem Hotel fuhr. Der Preis lag bei unter S$2. Mit diesem positiven Gefühl für die Preise und Effizienz der Taxifahrer waren wir auf einige Taxifahrten eingestellt, was und später noch zum Verhängnis werden sollte.
Das Einchecken passierte auch sehr effizient unter 2 Minuten und schon standen wir in unserem kleinen aber vernünftigen Zimmer. Dieses Hatte genau einen Raum und ein durch Milchglas abgetrenntes Badezimmer mit Badewanne und viel Platz, aber mit unzureichender Beleuchtung.
Das war der Transit von Shanghai nach Seoul. Den Rest des Tages und der Folgende kommt im nächsten Post.


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