Die letzten Tage auf Sri Lanka haben wir, nach der anstrengenden Zugfahrt, in einem sehr schönen Spa-Hotel verbracht. Dies befand sich etwas außerhalb von Galle am Unawatuna Beach. An der Westküste, wo unser Reise begann, konnten wir auf Grund des starken Wellengangs ja nicht im Meer baden und somit haben wir das am Stand von Unawatuna nachgeholt. Die Südküste hatte immer noch sehr große Wellen und ist daher bei Surfern sehr beliebt.
Da wir die letzten Tage zur Entspannung nutzen wollten, gibt es, außer über einen kleinen Ausflug zu den Festungsanlagen in Galle, nicht sehr viel zu berichten. Galle war eine bedeutende Handelsstadt und wurde von den meisten Kolonialmächten aus dieser Region im Laufe der Jahre irgendwann besetzt, aber am Längsten und Wichtigsten war die Besatzungszeit der Niederländer. Die Festung besteht sozusagen aus einem Mix aus europäischer Kolonialarchitektur und indisch/sri lankischer Bauweise. Es erinnert etwas an Kolnialbauten aus dem Karibikraum - Etwas angegrauter Sandstein, aus dem es noch weiß schimmert, unter Palmen mit blauem Himmel.

Nachdem wir etwas Pech mit unserm letzten Hotel hatten, wurden wir jetzt entlohnt. Ein super Hotel mit sehr gutem Service und Essen direkt am Meer und fast keinen Gästen oder zumindest so wenig Gästen, dass man keine Menschenseele sah. Die Gebäude wurden nach einem Tsunami wieder aufgebaut und waren aus diesem Grund in einer sehr guten Verfassung. Der mediterrane Stil passte sehr gut. Ich muss auch sagen, dass ich schon in einigen Hotels übernachtet habe, aber dieses steht ganz weit oben auf der Liste. Es lag evtl. auch daran, dass wir einen Nebensaison-Preis für ein sonst wohl außerhalb unseres Budgets liegenden Hotels gezahlt haben.

Da mein Flug schon etwas zeitiger ging, als Daniel und Marias, hatte ich mich dazu entschieden auch den Zug zurück nach Colombo zu nehmen, wo dann einige Stunden später mein Flug zurück nach Singapur stattfinden sollte. Ich hatte glücklicherweise einen Platz in der ersten Klasse bekommen und konnte die Landschaft dementsprechend genießen und die letzten 2 Wochen noch einmal vor meinem inneren Auge revue passieren lassen. Am Hauptbahnhof von Colombo musste ich mich dann wieder zu den schreienden Bussen durchschlagen und meinen doch recht großen Koffer im fragwürdigen Kofferraum des Busses verstauen. Die Fahrt dauerte gut 1.5 Stunden und Unterwegs musste ich sogar noch den Bus wechseln. Dabei hat der Busfahrer doch glatt meinen Koffer im Kofferraum vergessen und erst nach mehrmaligen Rufen sich entsonnen und doch nochmals angehalten. Der Busbahnhof des Flughafen liegt einige Minuten vom Eingang der Terminals entfernt und somit habe ich mir noch ein Tuk-Tuk genommen, aber da es den Tuk-Tuk-Fahrern nicht erlaubt ist auf das Flughafengelände zu fahren, musst ich die letzten Meter vom Zaun bis zum Eingang doch noch laufen.
Zum Abschluss meiner Reiseberichterstattung aus Sri Lanka habe ich noch ein kleines Video mit den Highlights zusammengestellt. Ich habe mir sehr viel Zeit gelassen mit der kompletten Bearbeitung meiner Reisen und habe auch noch einiges vor mir um das Jahr 2013 endgültig abzuschließen. In den kommenden Einträgen geht es dann nach Europa und Japan.

